Eine Laterne für Sankt Martin

Für die 3. und 4. Klasse wurde dieses Mal ein extra Bilderbuch vorgestellt . Es hieß "Kuddelmuddel in Omas Kopf" und handelte von Demenz und Alzheimer. Obwohl es auch sehr lustig war, brachte es die Schüler aber dazu, sich Gedanken über diese weit verbreitete Alterseinschränkung zu machen.

Hierzu schreibt Jonas einige Zeilen:
Vor den Herbstferien schauten wir ein Bilderbuchkino in der Bücherei an. Da ging es um die Krankheit Alzheimer. Zuerst zeigte man uns Bilder von Omas und Opas, die mit ihren Enkeln etwas unternommen haben. Sie haben Minigolf mit ihnen gespielt, Plätzchen gebacken, geschaukelt und geangelt. Dann ging das Bilderbuchkino an. Nils hat mit seiner Oma an einer Rakete gebastelt. Weil sie immer verwirrter wurde, musste Oma zu Nils und seinen Eltern ziehen. Doch Nils fiel auf, dass Oma sich ganz komisch verhält: sie steckte kalten Fisch in die Waschmaschine, Klamotten in den Kühlschrank. Sie versteckte Geld vor Außerirdischen oder warf die Hausschuhe über den Gartenzaun. Am nächsten Morgen nannte Oma Nils Wolfgang, aber Nils sagte: "Mein Vater heißt Wolfgang, nicht ich.!" Als sie Fernseher geschaut haben, sprach Oma den Moderator an. Aber der antwortete nicht und Oma fand das sehr unhöflich. Nils fühlte sich traurig und manchmal auch wütend, obwohl Oma nichts dafür konnte. Am Schluss lagen sie zusammen glücklich auf der Wiese und hatten trotz der Krankheit noch viel Spaß.

Für die 1. und 2. Klasse aber las Frau Lieb eine Geschichte über die Schwierigkeit beim Teilen anlässlich des Festes zu Ehren des Heiligen Martins. Frau Zillenbiehler begleitete die Geschichte wie immer mit den Bildern aus dem Buch "Eine Laterne für Sankt Martin" von Martina Baumbach und Eva Czerwenka. Ganz besonders freuten sich die Kinder über die selbst gebackenen Martinsgänse, die Frau Lieb und Frau Zillenbiehler an sie verteilten.