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Im Auerbergland lernen die Schüler jetzt an Smartboards ( 4. 06. 2006)

Autor: ANDREAS KURZ

Hochmoderne elektronische Schultafeln wurden für die Schulen im Schulnetz beschafft



In Großbritannien lernen 70% der Schulkinder damit, in der Grundschule Burggen sind die Kinder seit über2 Jahren begeisterte Nutzer,  - jetzt kommen sie an fast allen Schulen im Auerbergland zum Einsatz - die elektronischen Schultafeln "Smartboard". Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der Auerberglandgemeinden, gefördert durch Mittel der Europäischen Union über LEADER+, werden zur Zeit die im Schulnetz Auerbergland zusammengeschlossenen Grund- und Teilhauptschulen mit den modernen Unterrichtshilfen ausgestattet.   Das Unterrichtsmedim Smartboard besteht aus der elektronischen Schultafel, einem Beamer, sowie einem Computer (siehe www.smartboard.de). Damit ist es möglich, sowohl Tafelbilder großflächig zu projezieren und Kinder aktiv am Unterricht zu beteiligen, wie auch im laufenden Unterricht direkt andere Medien wie Internet, Bilderrecherche oder Nachschlagwerke in den Unterricht einzubinden. Kinder können wie an einer normalen Tafel schreiben, die Tafelbilder können jederzeit gespeichert und z.B. als Arbeitsblätter ausgedruckt werden. Um diese moderne und zukunftsträchtige Unterrichtshilfe im Schulnetz einsetzen zu können, haben sich Schulen und Gemeinden zusammengetan und ein gemeinsames Paket geschnürt. Zusammen beschaffen die Gemeinden als Sachaufwandsträger der Schulen mit Mengenrabatt und Förderung die Hardware, das Schulnetzteam um den Medienpädagogen Andreas Kurz kümmert sich um die technische Realisierung in den Schulen und veranstaltet zusammen mit der erfahrenen Smartboard-Anwenderin Sabine Böhringer aus Burggen die didaktische Schulung der Lehrkräfte im Schulnetz. Im Rahmen des Schulnetz Auerbergland alles aus einem Guß. Und im laufenden Betrieb können sich die Lehrerinnen und Lehrer im Schulnetz über den Einsatz der Smartboards, die Stärken und Schwächen des neuen Unterrichtsmediums, sowie gemeinsam nutzbare Unterrichtsmodule austauschen. Alles mit dem Ziel, auch Kinder ländlicher Regionen für die Anforderungen einer sich immer schneller entwickelnden Berufs- und Lebenswelt fit zu machen - ohne das Land zu verlassen.

Links: siehe dazu auch unter laufende Projekte

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